Die letzten Monate ...
Zwischen Hoffen und Bangen
01.10.2010Ein bewegter Sommer liegt hinter uns. Angst, Verzweiflung, Hoffnung, Zuversicht. Wer genauer wissen will, was geschehen ist,
hier gibt es mehr zu lesen.
Zaghafte neue Pläne
12.05.2010
Silvia hat die schwere Operation gut überstanden, so dass wir nun
hoffen, den kommenden Winter in Spanien, Portugal und
Marokko verbringen zu können. Doch genauere Pläne wollen wir
derzeit noch nicht schmieden. Zunächst ist Erholung in unserer neuen
Heimat, dem Bayerischen Wald, angesagt.
Alptraum statt Reisetraum
11.03.2010
Die Entdeckung von Silvias Krankheit kommt völlig überraschend und
alles scheint zusammenzubrechen. Es ist völlig unklar, ob wir jemals zu
unserer Weltreise starten können. Schmerzhaft müssen wir erkennen, dass
das Drehbuch diesmal nicht von uns geschrieben wird. Das Maßband über
dem Küchentisch wird entfernt.
Das Jahr 2010 beginnt mit einem
großen Feuerwerk
31.12.2009
Vor genau fünf Jahren zündeten wir ein großes Feuerwerk, aus Freude
darüber, dass die Amerikareise bald
beginnen wird. Jetzt ist es wieder soweit! Ganz entgegen
meiner sparsamen Natur und unter Silvias skeptischen Blicken kaufe ich
ein riesiges Raketensortiment.
Batterien
von Kometen, Sternen und
Leuchtkugeln steigen nach Mitternacht in den Himmel. Zusammen mit
Freunden und Nachbarn stoßen Silvia und ich auf den Beginn
unseres
Reiselebens an. Ein strahlender Auftakt!
Neue Basis im Bayerischen
Wald gekauft
10.12.2009
Nördlich von Passau, ziemlich "hinten" im Bayerischen Wald liegt das
Städtchen Waldkirchen. Von hier sind es nochmal fünf Kilometer nach
Stocking, einer Ansammlung von etwa 20 Häusern.
In einem Landhaus wird eine Dreizimmerwohnung
mit
schönem Blick auf Wälder und Hügel angeboten. Unser Interesse an dieser
Wohnung wird vor allem wegen des großen Carports und einer geräumigen
Werkstatt geweckt. Schon bei der ersten Besichtigung ist klar, dass
sich
dieses Objekt sehr für uns eignen würde: Landschaftlich attraktiv,
viel
Platz für uns und unser Wohnmobil. Kurz, ein idealer Stützpunkt, um
neue
Reisen zu planen.
Drei Wochen nach der ersten Besichtigung unterschreiben wir im Notariat
von
Waldkirchen den Kaufvertrag.
Unser Reihenhaus am Münchner
Stadtrand ist verkauft
08.12.2009
Seit mehreren Monaten bieten wir unser Haus im Internet an. Neben
ernsthaften Interessenten haben wir auch viele "Gäste" zu Besuch, die
sich
einfach "mal so" ein Haus anschauen wollen oder wegen der "netten
Unterhaltung" gekommen sind.
Ein paar Mal scheint das Haus verkauft zu sein, doch wir sind auf einen
der
folgenden Charaktere reingefallen:
Der Hochstapler entschuldigt sich, solch ein einfaches
Haus
kaufen zu
wollen, obwohl er sich eigentlich etwas viel Repräsentativeres hätte
leisten
könnte. Ausgerechnet bei ihm scheitert die Finanzierung.
Bevor
der Esoteriker
das Haus
kauft, beauftragt er einen
Wünschelrutengänger. Das Meßgerät (eine Art umgebauter Rechenschieber)
schlägt genau an der Stelle aus, wo künftig das Bett
stehen
soll. Diese (angebliche) Wasserader ist für ihn das K.o. Kriterium.
Der Zauderer
besichtigt
zigmal das Haus, misst jeden Winkel aus und
sagt
zweimal fest zu, das Objekt zu kaufen. Jedes Detail für die Übergabe
ist
schon
geregelt (auf Blumentopfebene) und der Notar entwirft den Vertrag. Doch
dann
bekommt er "kalte Füße" und verschiebt den Kauf...
Der Schnellentschlossene:
Die
begeisterte Kaufentscheidung fällt gleich
nach
der ersten Besichtigung. Es wird ein Notartermin vereinbart, doch dann
ist der Interessent plötzlich unauffindbar verschwunden. Er antwortet
weder auf Emails, noch geht er ans
Telefon.
Sogar die Mahnungen des Maklers (per Einschreiben) sind unzustellbar.
Kurz vor Weihnachten haben wir gleich zwei
ernsthafte Interessenten,
die
sich fast um das Haus streiten.
Diesmal
klappt es, mit der Unterschrift
beim Notar ist unser Haus verkauft.
Der Countdown beginnt
Am 02.11.2009 hängt neben dem Küchentisch ein 150 cm langes
Maßband, das bis zum Boden reicht. Jeden Tag, es ist dann immer eine
kleine Zeremonie, schneiden wir einen Zentimeter ab. Der letzte
Streifen bedeutet das Ende des "geregelten Arbeitslebens" und den
Beginn einer neuen Lebensphase. Darauf freuen wir uns jeden Tag einen
Zentimeter mehr.