Donauabwärts mit Rad und Zelt - Praktische Hinweise
Anforderungen und Voraussetzungen
Tourpackage
Literatur, Karten, Reiseinfos
Unterkunft, Essen und Einkaufen
Empfehlungen:
Sprachen
Streckenwahl
An- und Abreise
Was mitnehmen
Sonstiges
Anforderungen und Voraussetzungen
Von Passau bis Wien kann jeder fahren, der Fahrrad fahren kann. Die
Strecke ist auch gut zum Einfahren geeignet, für alle die weiter
wollen. Dafür sollte man einigermassen schmerzfrei für 5-6 Stunden auf
dem Fahrrad sitzen können. Ich (Silvia) bin erst kurz vor der Tour zum
ersten Mal mehr als 60km am Stück Radgefahren und habe auch im Vorfeld
nicht sonderlich trainiert. Allgemeine körperliche Fitness ist aber
natürlich notwendig, dann sind Tagesetappen von 80-100 km durchaus
möglich.
Die Strecke wird in ihrem Verlauf immer anspruchsvoller (längere
Etappen, mehr Steigungen) sodass man sich etwas dran gewöhnen kann.
Die Zustände in Serbien, Rumänien und Bulgarien mit dem Müll, der
Armut und der nur sehr rudimentären Infrastruktur fordern auch die
Psyche. Wer jeden Tag in einem guten Hotel nächtigen will, der sollte
nur bis Budapest fahren. Wer auch mit einfachen Unterkünften und
rustikalerem Essen zurechtkommt, der wird auch gut ans schwarze Meer
kommen.
Man sollte sich auch nicht zu viel zumuten und immer mal wieder
einen Pausentag einplanen, denn 5 Wochen lang jeden Tag woanders früh
aufstehen, zusammenpacken, 6-8 Stunden unterwegs sein, duschen, Wäsche
waschen, Tagebuch schreiben, abend essen, schlafen ist, auf Dauer auch
stressig (zumindest für mich).
Ein Tag zum Ausschlafen, durch eine Stadt bummeln, nett essen gehen hat
dann schon einen grossen Reiz.
Tourpackage
Wir stellen unsere Informationen wie Routenbeschreibung, GPX-Tracks und
Hotelinformationen zum Download zur privaten Nutzung zur Verfügung:
PDF-Dokumente:Tourenbeschreibung.pdf (z. B. Streckenbeschaffenheit, Unterkünfte, Besonderheiten)
Wegpunktbeschreibung.pdf (z. B. Unterkünfte, Kneipen mit Lage, Preis, Ausstattung)
GPX-Files (Route, Koordinaten Unterkünfte):
Stocking - Wien.gpx
Wien - Budapest.gpx
Budapest - Eisernes Tor.gpx
Eisernes Tor - Donaudelta.gpx
Alles zusammen als donau.zip
Literatur, Karten, Reiseinfos
Von
Passau bis Wien kommt man gut mit der kostenlosen Broschüre zurecht, die man hier
www.donauradweg.at bekommt.
Von
Wien nach Budapest war
der Bikeline-Führer hilfreich, weil die Beschilderung in Ungarn doch
ziemlich löchrig ist und manchmal auch die Bundesstrasse entlang führt,
statt auf der schöneren Strecke wie im Führer beschrieben.
Von
Budapest bis ans Schwarze Meer
haben wir den Kartensatz von Huber benutzt (ISBN-13: 978-3936990300).
Die Karten haben bzgl. der Strassen immer gestimmt, nur die
Befahrbarkeit der Dammweg ist nicht immer richtig dargestellt und auf
die eingezeichneten Unterkünfte kann man sich nicht wirklich
verlassen..
Zusätzlich haben wir den
Dumont-Reiseführer Donau
(ISBN-13: 978-3770173259) dabei gehabt, der zusätzliche Informationen
zu den Orten in komprimierter Form und eine Übersichtskarte mit
Flusskilometern bietet.
Ausserdem haben wir uns an den Berichten von Peter Danninger und
Georg Kradolfer (siehe Links) informiert. Weitere Infos auch bei den
Radonauten, mit denen wir die letzten Etappen der Reise zusammen
gefahren sind.
Unter
www.donau-info.org/donau.php?pg=0&lg=ge
findet man Infos für Kroatien, Serbien, Bulgarien und Rumänien z.T.
auch mit Unterkunftsverzeichnissen oder Streckenbeschreibungen.
Openstreetmap: Kostenlose
Karten, die aufs GPS-Gerät oder Smartphone geladen oder ausgedruckt
werden können. Openstreetmap ist so etwas wie "Wikipedia" für
Landkarten. Die Qualität ist sehr gut und wird ständig besser. Informationen
bei
openstreetmap.org bzw. für Karten Garmin bei
Computerteddy.
Unterkunft, Essen und Einkaufen
Wir haben meist in Pensionen geschlafen. Nur in Österreich haben wir
mehrfach auf Zeltplätzen übernachtet. Das Zelt diente auch als
Notunterkunft, wenn eine Etappe zu lange geworden oder eine eingeplante
Übernachtungsmöglichkeit ausgefallen wäre. Auf Kocher und Geschirr
haben wir verzichtet, wir hatten aber immer eine Notration an Brot und
Wurst dabei gehabt, für den Fall einer 'Aussenübernachtung'.
Prinzipiell kriegt man auf Nachfrage wohl überall einen Schlafplatz,
aber da ist uns im Zweifelsfall ein Zelt lieber.
Bei allen unseren Unterkünften gab es eine Möglichkeit, das Fahrrad
irgendwo auf dem Grundstück, im Haus oder in einem anderen Zimmer unter
zustellen.
Von
Passau bis Bratislava
ist es überhaupt kein Problem, am Radweg gibt es (zumindest in der
Nebensaison) zahlreiche Unterkünfte aller Preisklassen. Man muss 40.- -
60.- Euro für ÜF im Doppelzimmer rechnen. Auch die Versorgung am
Wegesrand ist sehr gut. Wir haben uns gerne bei einem Bäcker oder
Metzger versorgt und Mittags ein Picknick eingelegt.
In
Ungarn gibt es keine
Touristoffices (zumindest haben wir keine gefunden oder sie waren zu)
mehr, die Hotels/Pensionen aber sind teilweise ausgeschildert. Preise
zwischen 25.- und 40.- Euro ÜF. Die Infrastruktur bzgl. Läden und
Kneipen ist gut. Bis Budapest wird auch meist deutsch gesprochen, sonst
englisch. Die Restaurants verlangen ca. 2/3 unserer Preise, das Essen
ist meist recht gut und reichlich.
In
Serbien gibt es in
jedem Ort einen Lebensmittelladen und/oder einen Bäcker, die
Unterkünfte sind nicht immer leicht zu finden. Aber eine Nachfrage z.B.
auch bei der Polizei wurde immer freundlich beantwortet.
Das Essen und insbesondere das Bier sind deutlich günstiger als bei
uns.
In
Bulgarien und Rumänien
sind die Unterkünfte spärlich und es ist oft nicht leicht eine Pension
als solche zu erkennen. Steuerliche Gründe haben viele Privatleute dazu
gebracht, die Schilder ab zu montieren. Also hilft nur nachfragen (in Rumänien heissen Fremdenzimmer kazare). Die
Preise schwanken zwischen 20.- und 40.-ÜF, wobei das Frühstück oft
extra geordert und bezahlt werden muss.
Viele Läden sind auch erst auf den zweiten Blick als solche zu erkennen
und man muss schon rein um das Angebot abschätzen zu können. Wir haben
uns oft mit Brot, Tomaten und Schafskäse mittags selbst versorgt. In
den grösseren Orten gibt es einen Lidl, Penny oder Billa mit guten,
teils deutschem Angebot. In Bulgarien gibt es normalerweise sehr gutes
und reichliches Essen im Restaurant, in Rumänien sind die Portionen
kleiner und das Essen auch weniger einfallsreich.
Getränke kann man fast in jedem Ort kaufen, wir haben immer Wasser (teils mit Saft gemischt) aus Flaschen getrunken.
Achtung:An den Wochenenden
(auch am Sonntag Abend) findet in Bulgarien und Rumänien in grösseren
Lokalen und Hotels Hochzeiten oder andere Familienfeiern statt. Dies
hat erstens eine Lärmbelästigung bis in die frühen Morgenstunden
zufolge und ausserdem ist es oft schwierig, etwas zum Essen zu bekommen
wegen der Feiern.
Empfehlungen:
In
Stein an der Donau
(Krems Österreich) waren wir in einem 'echten' Heurigenlokal in der
Kellergasse, das wirklich nur einige Male im Jahr für einige Wochen
geöffnet hat, den eigenen Wein ausschenkt und urige Brotzeiten dazu
serviert (den Schildern folgen oder fragen).
In
Lipot(Ungarn), gleich hinter der slowakischen Grenze, gibt es ein schönes, modernes Thermalbad.
In
Tata(Ungarn) führt der Rentner Tamas Gira gerne Leute durch Tata (Tel. 0036/20/33611382). Er spricht sehr gut deutsch.
Die Gegend vor
Orsova (Rumänien)
kurz nach dem Eisernen Tor ist für einen halben oder ganzen Ruhetag gut
geeignet, es hat schon fast mediterranes Flair und viele, nette
Unterkünfte mit Terrassen direkt an der Donau.
In
Lom (Bulgarien) und
Svihstov(Bulgarien) haben wir besonders gut und reichlich gegessen.
Ruse (Bulgarien) hat uns sehr gut gefallen und die Radonauten (siehe Link) waren von der Gegend davor (Felsenkirche, etc.) total begeistert.
Ein
Ausflug ins Delta von Tulcea aus nach Sulina oder Crisan mit einer Bootstour sollte man unbedingt machen.
Sprachen
Unter
www.weltreisewortschatz.de/ kann man sich die wichtigsten Begriffe der benötigten Sprachen runterladen und zwar schriftlich und auch als MP3.
Da man ja slowakisch, ungarisch, serbisch, evtl. kroatisch, rumänisch und bulgarisch braucht, ist ein tieferer
Einstieg in die jeweilige Sprache schwierig.
In der Slowakei, Ungarn oder Serbien kommt man sehr gut mit deutsch
oder englisch durch, in Rumänien sind Italienisch- oder
Französischkenntnisse hilfreich (insbesondere bei der Speisekarte), in
Bulgarien ist man (auch wegen der kyrillischen Schrift) ohne englische
Speisekarte oder solide Russischkenntnisse aufgeschmissen. Meist gibt
es aber eine englische Karte und viele jüngere Leute können auch
englisch.
Man sollte sich aber mit der kyrillischen Schrift
auseinandersetzen, dann findet man auch z.B. das Hotel Lilia in Ruse:
Хотел Лилия - Русе leichter.
Streckenwahl
Bis Wien kann man oft auf
beiden Seiten der Donau fahren, man sieht aber an der Karte welche
Seite wahrscheinlich schöner ist. Danach gibt es meist nur einen Weg,
evtl. mit Alternativrouten. Die Dammwege in Serbien sind teilweise in
katastrophalem Zustand (tiefer Sand), teilweise aber auch eine
Alternative zur vielbefahrenen Strasse. Da die Zustände schnell
wechseln können, kann man hier aber keine Empfehlungen aussprechen.
Die
Durchfahrung von Belgrad
ist unschön, ca. 30km vorher wird der Verkehr ziemlich dicht, die alten
LKWs stinken erbärmlich und in der Stadt ist der Verkehr ziemlich
chaotisch. Der beschilderte Weg führt recht chaotisch durch die Stadt.
Danach muss man noch über eine 4-spurige Brücke um die Donau zu
überqueren. Wir sind auf der Strasse geblieben, es gibt aber auch eine
Art Gehsteig, da kommt man allerdings schlecht rauf und runter. Eine
Umfahrung mit einem Zug wäre schön, sollte man aber schon im Vorfeld
planen.
Ob man am
eisernen Tor in
Serbien bleibt oder nach Rumänien überwechselt, ist Geschmackssache. In
Serbien ist die Infrastruktur schlechter, die unbeleuchteten Tunnels
ziemlich beängstigend und es ist schattinger. Die rumänische Seite ist
sonniger, fast mediterran, von der serbischen hat man wohl die bessere
Aussicht. Die Steigungen sind wohl ähnlich.
Nach Ruse ist die Strasse auf
der bulgarischen Seite nicht empfehlenswert, obwohl deutlich kürzer.
Der Dammweg ist nicht existent und die Strasse viel befahren und
ziemlich schmal. Die rumänische Seite ist zwar auch nicht besonders
schön, aber wenigstens ist der Verkehr (bis auf das allerletzte Stück)
harmlos.
Auf dem letzten Abschnitt
(ab Silistra) ist
die östliche Flussseite zwar ziemlich anstrengend wegen der Hügel, aber
landschaftlich sicherlich schöner als die Ebene mit Maisfeldern auf der
Westseite.
In
Bulgarien und Rumänien
muss man auch die Tagesstrecken gut planen, wenn man in einer Pension
schlafen und essen will, weil die Infrastruktur sehr dünn ist. Dafür
findet man viele schöne Stellen zum Campen oder auch freundliche
Menschen in den Dörfern, wo man sein Zelt aufschlagen könnte.
An- und Abreise
Wir sind von zu Hause (bei
Passau) losgefahren und von Constanta mit Carpat-Air nach München
zurückgeflogen. Carpat-Air kann man empfehlen: der Service vor dem Flug
war gut (promte Antworten auch Emails), das Fahrrad wird preislich wie
normales Gepäck behandelt, das kg Übergepäck kostet 6.- Euro. Wir
hatten zusammen 8kg Übergepäck, das wurde uns freundlicherweise nicht
berechnet.
Ein günstiger Flug kostet ca. 220.- einfach.
Wir sind um 9:45 von Constanta abgeflogen, in einer Turboprop mit
Zwischenlandung in Sibiu nach Timisoara, dort nach kurzem Aufenthalt in
einer kleinen Düsenmaschine nach München, wo wir um 13 Uhr
überpünktlich ankamen.
Das Fahrrad muss nach der Online-Buchung per Mail angekündigt werden.
Man muss die Pedale abschrauben (siehe hierzu den Hinweis bei Werkzeug)
und den Lenker mittig drehen, weiter haben wir nichts verpackt.
Man kann mit dem Fahrrad oder Zug von Tulcea zum Flughafen fahren,
direkt am Flughafen gibt es ein gutes Hotel (siehe Beschreibung letzter
Tag unserer Tour).
Es gibt ausserdem eine Zugverbindung von Tulcea nach Bukarest mit Fahrradmitnahme, wenn man von dort zurückfliegen will.
Will oder kann man die ganze Strecke nicht auf einmal fahren,
bietet sich eine Zugfahrt nach Budapest an. Die
Radonauten sind von dort (mit An- und Abreise) in 4 Wochen ans schwarze Meer
geradelt.
Was mitnehmen
Man kann mit sehr
unterschiedlichem Gepäck reisen, je nachdem ob man zeltet oder wieviel
Kleidung oder Ersatzteile man mit nimmt. Man sollte auch den Rückflug
bedenken, bei Carpatair zählt nur das Gewicht.
Wir haben unterwegs Karl getroffen, einen über 70jährigen Dozenten
aus Ulm, der sich in Belgrad ein altes Mountainbike gekauft hatte und
nur mit einer alten Ausgabe der Huber-Karten und einem kleinen Rucksack
unterwegs war. Mit dem Fahrrad hatte er zwar etwas Pech, das musste er
bergauf immer schieben, aber er hat die letzten (auch anstrengenden)
Etappen mit uns zurückgelegt und war recht zufrieden.
Fahrräder:
Wir sind mit sog.
Crossbikes
gefahren, die mit Schutzblechen und Gepäckträgern nachgerüstet waren.
Das hat sehr gut funktioniert, wir hatten keinerlei technische Probleme
und auch keinen Platten.
Unsere Reifen waren allerdings für die sandigen Dämme ein wenig schmal
und bei breiteren Reifen gibt es auch die Schwalbe Marathon mit der
kompletten Anti-Platten-Ausstattung.
Ein reines
Mountainbike
ist für die langen Strecken auf Teer wiederum nicht so ideal und hat
meist keine Aufnahmepunkte für einen ordentlichen Gepäckträger.
Auf einen
stabilen Gepäckträger ist sehr zu achten, 20 kg sind schnell zusammen und da macht was einfaches schon mal schlapp.
Die Ortliebtaschen sind über jeden Zweifel erhaben, aber auch meine
Gepäck-Taschen und die Lenkertasche von Lidl für je 12,95 Euro haben durchgehalten (bis auf den Hundebiss).
Sehr belastet ist auch der
Ständer,
entweder man nimmt was ganz stabiles oder lässt ihn zu Hause. Wir
hatten am Schluss schon Routine, die Räder so gegeneinander zu lehnen,
dass sie stehen blieben.
Sehr praktisch waren die
Flaschenhalter von Topeak, in denen man 1,5L PET-Flaschen befestigen kann. Davon hatten wir 3 Stück, damit sind wir gut zurechtgekommen.
Werkzeug und Ersatzteile:
In Ungarn, Serbien, Rumänien und Bulgarien sind Werkstätten und Ersatzteile
dünn gesäht. Wer sicher gehen will, muss sich also entsprechend bevorraten. Ergänzend
zu den üblichen Listen (z. B.
hier) noch zwei Tipps:
Eine gute Luftpumpe ist empfehlenswert, an den Tankstellen konnten wir
nicht, wie in Deutschland gewohnt nachfüllen.
Wer mit dem Flugzeug reist braucht einen Schlüssel zum Lösen der Pedale. Unbedingt zu Hause ausprobieren,
ob es geht und in welche Richtung man drehen muss (entgegen der
Pedaldrehrichtung).
Medikamente:
Eine normale Bordapotheke mit kleinem Verbandszeug, Nasenspray,
Fieberthermometer, Aspirin, o.ä. reicht meiner Meinung nach aus.
Zusätzlich noch was gegen Durchfall und ein stärkeres Schmerzmittel und
Voltaren. Wegen der starken Muskelbelastung und der dadurch
schmerzenden Oberschenkel würde ich es das nächste Mal mit täglich
einer Dosis Magnesium versuchen.
Kleidung:Wir hatten grosses
Glück mit dem Wetter und es war recht warm und hat nicht geregnet. Aber
auch am schwarzen Meer kann es im Oktober schon empfindlich kalt
werden. Dann ist man um Stirnband, Handschuhe und Jacke dankbar. Wir
haben alle 2-3 Tage im Zimmer gewaschen, dazu wäre ein Universalstöpsel
toll (gibt’s im Baumarkt), weil der meist am Waschbecken fehlt und
Socken nur bedingt zum Zustopfen geeignet sind. Ansonsten ist Rei in
der Tube, eine dünne Wäscheleine und einige Wäscheklammern
empfehlenswert. Fährt man früh oder spät auf einer viel befahrenen
Strasse ist eine Warnweste, Reflektoren oder zumindest helle Kleidung
empfehlenswert.
Silvias Check-Liste
- 2 ärmellose Sportshirts
- 2 kurzarm Sportshirts
- 2 kurzarm T-Shirts
- 1 langarm T-Shirt
- 1 dünne Jeans
- 1 dünnen Trekkinghose mit abnehmbahren Beinen
- 4 Unterhosen
- 4 Socken
- 1 dünnes Faserpelz-Shirt
- 1 Faserpelzjacke für Abends
- 1 leichte Jacke zum Radeln
- 2 Radlerhosen (kurz und knielang)
- 2 Jogginghosen (dick und dünn) (zum Drüberziehen über die Radlerhosen geeignet)
- 1 Regenjacke
- 1 Regenhose
- 1 Regenüberschuhe
- 2 Paar Sportschuhe
- 1 Stirnband
- 1 Handschuhe
- 1 Strumpfhose (Microfaser)
- 1 Bikini
- 1 Handtuch
- Klopapier/Tempos
- Nagelfeile/-Schere/Pinzette
- Handy/Aufladekarten
- GPS/Ersatzakkus/Ladegerät
- Stirnlampe
- Rei in der Tube
- Duschgel/Shampoo in kleinen Flaschen
- Haarfestiger
- Zahnbürste/Zahncreme
- Tampons
- Kamm/Bürste
- Sonnencreme
- Sonnenbrille
- Autan (haben wir kaum gebraucht)
- Messer
- Karten/Reiseführer
- Tagebuch/Kugelschreiber
- Mp3-Player
- Fotoapparat/Speicherkarte/Ladegerät
- Wäscheleine
- Wäscheklammern
- Visitenkarten
- Personalausweis
- EC-Karte
- Visa-Karte
- Krankenkassenkarte
- Pfefferspray
- Zelt mit Unterlage
- Schlafsack
- Isomatte
- Kopfkissenbezug
Sonstiges
Wir hatten je eine EC-Karte der Hypobank und eine Visa-Card von comdirect dabei.
Damit bekommt man überall
Geld am Automaten.
Die Hypobank hat über die Unicredit ein dichtes Filialnetz in den bereisten Ländern
und mit unserer Visa-Card kann man weltweit kostenlos Geld abheben. Da die Unterkünfte
oft nur einfach waren, mussten wir diese im Normalfall bar bezahlen. Euro wird
normalerweise auch genommen und getauscht, die übrig gebliebene Fremdwährung des Nachbarlandes an
der Grenze nicht immer. Wie die Wechselmöglichkeiten sind ist bei dem
jeweiligen Grenzübergang beschrieben.
Eine
Auslandskrankenversicherung
ist auf jeden Fall empfehlenswert und sichert einen sehr günstig mit
einer Jahrespolice für 6 Wochen Reisedauer ab. Sollte man länger
unterwegs sein wollen, kann man dies z.B. bei der Allianz pro Tag und
Person für ca. 1 Euro versichern.
Die
Mücken waren ein
geringeres Problem als gedacht. Dies kann natürlich an dem sehr
trockenen Wetter gelegen haben. Selbst im Donaudelta konnte man bei
Dämmerung unbehelligt draussen sitzen.
Die meisten Unterkünfte haben zudem Fliegengitter an den Fenstern.
Hunde sind insbesondere in
Rumänien ein Problem. Dort gibt es ganze Hundemeuten, die durch die
Dörfer ziehen. Manchmal stürzt auch einer oder mehrere aus einem
Grundstück neben der Strasse. Meist lassen sich diese Köter mit einem
angedrohten oder echten Steinwurf entmutigen.Rechtzeitig stehen
bleiben, einen Stein aufheben oder den mitgenommenen auspacken und
entschlossen auftreten. Im Zweifelsfall werfen, man muss ja nicht
treffen, der Stein verunsichert auch wenn er vor dem Hund auf der
Strasse aufkommt. Das hat immer gut geholfen bis auf einmal als 3 oder
4 Hunde aus einem Grundstück gelaufen sind und schon die Autos vor uns
gejagt haben. Diese ließen sich dann durch die Steine nur kurz
irritieren. Einer hat sich in meine Tasche hinten verbissen, heftig
gerüttelt und erst nach einem zweiten Stein von Christoph aufgegeben.
Wir hatten auch Pfefferspray dabei, bei einem einzelnen Hund sicher
möglich, bei mehreren vielleicht problematisch (vorne sprühen und von
hinten gebissen werden).
Internet und TelefonIn den
meisten Unterkünften gibt es inzwischen WLAN (siehe
Übernachtungsverzeichnis). Wir hatten ein Smartphone dabei, mit dem wir
Emails lesen konnten, skypen und im Internet surfen.
Für die EU-Länder gibt es von Aldi eine günstige Lösung: 60 Minuten
Telefonieren oder 60 MB Daten für jeweils 4,99 Euro.
Mit dem
Wetterbericht von wetteronline.de waren wir übrigens sehr zufrieden, hat sowohl von Wetter- als auch Windvorhersage meist gestimmt.